
Check-in
Raum zum Ankommen. Jede Einheit startet mit einem Gespür für die Stimmung im Raum und einem Einstieg ins Thema.
Hass im Netz ist kein Randphänomen. Die Folge ist eine gefährliche Stille: Junge Menschen verstummen. Genau hier setzt re.create an. Ein kreatives Lernformat gegen Hass im Netz für die Klassenstufen 6 bis 8, entwickelt von Zeichen gegen Mobbing e. V., LAMY und Forever Day One. Statt theoretisch über Hate Speech zu sprechen, greifen Schüler:innen zu Stift und Papier und verwandeln ihre Gedanken in sichtbare Botschaften für den Zusammenhalt.
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Zeichen gegen Mobbing e. V., LAMY und Forever Day One glauben an eine Welt, in der junge Menschen ihre Stimme mutig einsetzen. Jede Organisation bringt ihre Stärke ein – gemeinsam entsteht ein wirksames, praxisnahes Bildungsangebot gegen Cybermobbing und Hate Speech.
Statt theoretisch über Hass im Netz zu sprechen, greifen die Jugendlichen zu Stift und Papier. Sie setzen sich aktiv mit der Macht der Sprache auseinander und verwandeln ihre Gedanken in sichtbare Zeichen für den Zusammenhalt – vom ersten Hineinspüren in die eigenen Emotionen bis hin zum Mut, dem Hass entgegenzutreten und den (digitalen) Raum gemeinsam mit positiven Geschichten zu bereichern.
Die Schüler:innen nehmen wahr, was Hass im Netz emotional mit ihnen macht, und geben dieser Erfahrung durch kreative Impulse eine erste Form.
Die Jugendlichen erleben, wie bewusst gewählte Sprache Räume öffnen oder schließen kann, und merken selbst, wie viel Macht ihre Sprache hat.
Mit Stift und Papier entstehen die finalen, handfesten Botschaften der Klasse – das kollektive Erlebnis: Wir sind handlungsfähig und halten zusammen.
Jede der drei Einheiten folgt derselben Struktur. Das gibt Orientierung, schafft Vorhersehbarkeit und baut eine vertraute Lernatmosphäre auf.

Raum zum Ankommen. Jede Einheit startet mit einem Gespür für die Stimmung im Raum und einem Einstieg ins Thema.

Raum zum Nachdenken. Ein kurzer Input – ein Beispiel, eine Frage, eine Metapher – lenkt die Aufmerksamkeit auf den Kern der Einheit.

Kreative Aufwärmübung. Sie lockert die Atmosphäre, aktiviert die Klasse und nimmt die Angst vor dem weißen Blatt.

Das Herzstück. Hier geht es nicht um Noten oder Perfektion, sondern darum, Gedanken und Haltungen sichtbar zu machen.

Raum für Reflexion. Die Jugendlichen teilen ihre Erkenntnisse und gehen mit einem klaren, positiven Gefühl aus der Stunde.
Schreibgeräte von LAMY für Skizzen, Blackout Poetry und farbige Gestaltung. Karton als langlebiger Untergrund für die finalen Botschaften, ein A3-Zeichenblock für die Übungen im Team, Klebezettel für schnelle Gedanken und Kreppband, um die Ergebnisse im Klassenraum sichtbar zu machen.
Ein interaktives Booklet für alle Teilnehmenden – persönliches Kreativ- und Gedankenbuch zum Reinschreiben, Zeichnen und Rausreißen. Eine Anleitung für begleitende Lehrkräfte mit Ablauf, Sicherheitsbriefing und Alternativen für jede Übung. Dazu Kontaktkarten von Zeichen gegen Mobbing e. V. für alle Jugendlichen.
Alle Inhalte gibt es zusätzlich als digitale Lernmaterialien – zur Wiederholung oder zur flexiblen Integration in den Unterricht.
Du brauchst kein Vorwissen und keine große Vorbereitungszeit – aber eine bewusste Entscheidung. re.create berührt persönliche Erfahrungen. Ob sich deine Klasse öffnen kann, hängt an dem Raum, den du dafür schaffst.
Das Material lässt dich damit nicht allein. Im Booklet für Lehrkräfte findest du ein Sicherheitsbriefing mit konkreten Szenarien: wie du Schulsozialarbeit oder Vertrauenslehrkräfte vorab einbindest, wie du Transparenz herstellst und wie die Stopp-Regel funktioniert, mit der sich alle jederzeit und ohne Begründung aus einer Übung zurückziehen können. Ein eigenes Kapitel „Was tun, wenn …?“ begleitet dich für den Fall, dass bestehende Mobbingsituationen sichtbar werden. Zu jeder Übung gibt es Alternativen für Jugendliche, denen der Einstieg schwerfällt.
Zeitlich bleibst du flexibel: in getrennten Einheiten im laufenden Unterricht oder gebündelt an einem Projekttag.
Zu Beginn vereinbart die Klasse gemeinsam drei Säulen der Sicherheit – und ergänzt sie um eigene Regeln. Das Poster dafür liegt der Toolbox bei.

Was in diesem Raum besprochen oder geteilt wird, bleibt in diesem Raum.

Wir bewerten und belachen keine Gefühle, Gedanken oder Kunstwerke der anderen. Alle dürfen so sein, wie sie sind.

Wenn jemand „Stopp“ sagt oder das Stopp-Zeichen macht, endet das Thema, die Übung oder das Gespräch sofort.
Du hast Fragen zum Projekt? Schreib uns: hi@young-empowerment.de
Zum Start stellen wir 100 Schulen die komplette Toolbox kostenfrei zur Verfügung. Danach ist sie über LAMY erhältlich. Die digitalen Lernmaterialien bleiben dauerhaft frei zugänglich.
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